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Umfrage: Mehr Geld für saubere Energie?
Das Mittelmaß ist die einzige Lösung. 4 80.00%
Ja, soviel es geht! 1 20.00%
Nö, das passt schon so, wie es ist! 0 0.00%
Watt? Humbug, sofort die Förderungen stoppen! 0 0.00%
Insgesamt: 5 Stimmen 100%
 
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Ragnar Ragnar ist männlich
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Lampe Erneuerbare Energie Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wie steht ihr dazu? Sollten wir mehr Geld in die neue â€×saubere“ Energie stecken, oder uns weiterhin auf althergebrachte Quellen verlassen?

Ich glaube, zur Zeit wird zu viel Geld in diese neuen Energiequellen gesteckt. Oft überwiegen die Kosten den Nutzen und so Umweltschonend sind diese Energien nun auch nicht. Die Windkraftwerke z. B. sorgen diese für Fledermaussterben.
Zum Ausbau dieser Energien erhöhen die Energiekonzerne außerdem die Energiepreise. Es darf bezweifelt werden, dass jene Kosten sinken, wenn die neuen Energiequellen erste einmal eingerichtet sind.
Auf der anderen Seite steht natürlich die Unsicherheit der AKWs. Wenn sich dort ein zweites Tschernobyl ereignet wären die Auswirkungen auf die Umwelt und der Lebewesen schwerlich kalkulierbar und nicht reparabel.
Letztlich denke ich, ist eine gesunde Mitte zu finden. Wir dürfen nicht auf versuchen um Teufel komm raus â€×grün“ zu werden, das kann letztlich nur in Unzufriedenheit der Bevölkerung und unkalkulierbaren Umweltschäden enden. Doch können wir nicht so weitermachen wie bisher, denn sonst verreckt die Welt um uns herum (und wir mit ihr).

(Ich hoffe, dass ich das Thema in die richtige Kategorie gepackt habe, wenn nicht: Bitte verschieben).
15.11.2010 20:20 Ragnar ist offline E-Mail an Ragnar senden Beiträge von Ragnar suchen Nehmen Sie Ragnar in Ihre Freundesliste auf
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ich lass das voten erstmal, da ich zwar der ansicht bin, soviel erneuerbare energie wie geht, aber ...

noch nicht auf 100%, dazu finde ich sind die technologien noch nicht weit genug, bzw werden aus kostengründen zurückgehalten ... ich denke das größte problem dabei ist das geld, früher oder später wird es sich durchsetzten, und zum momentanen zeitpunkt meine ich: weiter forschen um bei den erneuerbaren energien die effizienz zu erhöhen, und was den derzeit steigenden energiebedarf angeht ... das is so ne sache ... atomkraft bringt sicher was, und die technologie an sich ist mittlerweile recht sicher, (es gibt auch alternative reaktoren die zwar unrentabel, aber selbstabschaltend beim "meltdown" sind) ... würde die sicherheit ernstgenommen, da sind wir wieder bei den kosten =/, was meiner ansicht auch der grund ist warum es noch keine endlagerstätten gibt, aber solange krieg geführt wird wissen sie eh was sie damit anstellen können. es wird leider oft genug bewiesen dass sie einen "scheiß" auf konsequenzen geben ... aber würds "nach plan" laufen alles, würde ich sagen, baut atomkraftwerke solange es sich noch rentiert, und forscht in der zeit an fusion und anderen alternativen und erneuerbaren energien ... und alles schritt für schritt aufbauen.

ich denke das größte problem an der energiethematik sind nicht die technologien, sondern dass geld ..., bzw die gier danach.

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15.11.2010 23:07 SonicX3 ist offline E-Mail an SonicX3 senden Homepage von SonicX3 Beiträge von SonicX3 suchen Nehmen Sie SonicX3 in Ihre Freundesliste auf
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Tja, ich habe mich ebenfalls für das Mittelmaß entschieden, obwohl ich ein Atomkraftgegner bin. Doch aus bereits genannten Gründen ist es einfach unrealistisch, schon jetzt an eine komplette Ersetzung der Atomenergie durch erneuerbare Energien zu glauben.

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16.11.2010 14:49 Mormegil ist offline E-Mail an Mormegil senden Beiträge von Mormegil suchen Nehmen Sie Mormegil in Ihre Freundesliste auf
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oh, ganz die kohle-, öl- und gaskraftwerke vergessen *g*. ok, bei denen würd ich eher sagen, langsam aber sicher abbauen, weniger wegen dem CO2 (das ist nicht der größte treibhaustreiber *g*), aber die resourcen sind nicht nur für energiegewinnung interessant. wenn wir das zeug verbraten haben spätere generationen/zivilisationen (je nach zeitrahmen) das eben nicht zur verfügung, wenn man die geschichte betrachtet (und aufgrund der ständigen wiederholung selbiger) und daraus auf die zukunft schließt, werden unsere technologien und unsere zivilisation (sofern man diesen zustand so nennen kann -.-) irgendwann verschwinden und früher oder später wieder bei 0 begonnen, und die haben dann eben nicht soviele möglichkeiten dadurch. da bin ich eher für atomkraft, da uran für künftige zivilisationen uninterressant in der nutzung wäre, da es sich, ob verwendet oder nicht, langsam "abbaut", und in ein paar tausend jahren zu wenig strahlt dafür.

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16.11.2010 17:38 SonicX3 ist offline E-Mail an SonicX3 senden Homepage von SonicX3 Beiträge von SonicX3 suchen Nehmen Sie SonicX3 in Ihre Freundesliste auf
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@SonicX3:
Wie kommst du darauf, dass wir irgendwann wieder bei 0 anfangen werden müssen?

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17.11.2010 13:54 Mormegil ist offline E-Mail an Mormegil senden Beiträge von Mormegil suchen Nehmen Sie Mormegil in Ihre Freundesliste auf
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*g* wir eh nicht ^^. aber ich denke kaum dass diese zivilisation ein paar millionen jahre überstehen wird, zur zeit denke ich dass sie nichtmal mehrere tausend jahre übersteht, diese welt schon, und das leben kehrt immer wieder =). ich halte es derzeit für einfach für unwahrscheinlich dass diese zivilisation bestehen wird, und solange wir nicht bewiesen haben dass wir uns nicht selbst auslöschen ist es in meinen augen realistisch dass diese zivilisation enden wird, und somit auch die technologie. unsere technologien sind derzeit so fragil dass die natur und die sonne nur stark husten müssen und all unsere technologie ist unbrauchbar. natürlich ist die zukunft nicht in stein gemeißelt, sie besteht aus möglichkeiten, und es gibt sicher genügend in denen wir bestehen, und genügend wo dies nicht der fall ist.

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17.11.2010 15:24 SonicX3 ist offline E-Mail an SonicX3 senden Homepage von SonicX3 Beiträge von SonicX3 suchen Nehmen Sie SonicX3 in Ihre Freundesliste auf
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Das wir Menschen früher oder später (wahrscheinlich früher) aussterben, denke ich auch. Es ist jedoch meiner Meinung nach fragwürdig, ob es später wieder so etwas wie Menschen geben wird.
Es kann ja sein, dass wir eher so etwas wie eine Anomalie sind. Wer weiß?

Im Falle unseres Fortbestandes, lernen wir vllt endlich das Potential unseres Hirns auszunutzen. Wobei ich selbst dann keine großen Hoffnungen für den Fortbestand der Tier- und Pflanzenarten, die es bis dahin noch gibt, hege. Glaubt man diversen Zukunftsvisionen, sind die intelligenten und fortschrittlichsten Rassen meistens arrogant und kalt. Wir werden zu diesem Zeitpunkt unseren Ursprung vergessen haben.
Aber das sind ja alles nur Ãœberlegungen...

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18.11.2010 16:30 Mormegil ist offline E-Mail an Mormegil senden Beiträge von Mormegil suchen Nehmen Sie Mormegil in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von SonicX3
oh, ganz die kohle-, öl- und gaskraftwerke vergessen *g*. ok, bei denen würd ich eher sagen, langsam aber sicher abbauen, weniger wegen dem CO2 (das ist nicht der größte treibhaustreiber *g*), aber die resourcen sind nicht nur für energiegewinnung interessant. [...]


Schwarz- und Braunkohle haben eine längere statische als auch dynamische Reichweite als Uran.
Siehe hierzu: http://www.bgr.bund.de/cln_145/nn_322882...html?__nnn=true

Also wäre hier wirklich der einzige Grund die CO2-Thematik. Wobei bei all der Klimadiskussion vergessen wird, dass industrielle Abwärme einfach Energie ist, die wir zusätzlich zum Solaren Energieeintrag produzieren und somit auch zur Klimaerwärmung beiträgt. Einer meine Professoren betitelte den Anteil am Temperaturanstieg mit bis zu 30%, ich weiss allerdings nicht woher er die Zahl hat und wäre damit eher vorsichtig.
Ich sehe zudem nicht wo Erdgas interessant für andere Zwecke als die Energiegewinnung sein soll? Bei Kohle und Erdöl stimme ich dir da vollkommen zu. Aber auch hier sollten wir davon ausgehen, dass die moderne Chemie in der Lage ist Ersatz zu finden. Aber vielleicht bin ich da doch zu optimistisch.

Desweiteren vertrete ich den Ansatz, dass in Forschung und Weiterentwicklung neuer Technologie niemals zu viele Geld hinein gesteckt werden kann. "Die Menschheit" ist viel zu sehr damit beschäftigt mit Hilfe sich bewährter Technologien zu stagnieren und einfach nur noch Geld zu scheffeln.
Zur Atomkraftproblematik: natürlich gibt es hochmoderne Atomkraftwerke, aber wenn wir uns gerade in Deutschland umschauen, wie viele Kraftwerke erfüllen denn wirklich die Standards? Dazu kommen ungeklärte Fragen der Terrorabwehr (insofern überhaupt eine Bedrohung besteht), menschliches Versagen und am wichtigsten die Frage nach der Endlagerung der Abfälle.
Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit eines GAUs verschwindend gering, aber sollte es doch dazu kommen, haben wir 1986 schon mal einen Vorgeschmack davon bekommen.

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"Wenn man mit anonymen Fremden im Internet diskutiert, muss man auf alles gefasst sein, denn fast immer entpuppen sie sich als von ihrer Unfehlbarkeit überzeugte Sechzehnjährige mit unendlich viel freier Zeit."
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von deiner verlinkten seite:
"Am weltweiten Kohleverbrauch im Jahr 2008 gemessen, reichen die Reserven an Hartkohle ab Anfang 2008 noch mehr als 125 Jahre, die an Weichbraunkohle noch mehr als 200 Jahre."
hört sich auch nicht nach allzuviel an =/. (jaaaa, ich weiß, wir kennen nur nen bruchteil an vorkommen, trotzdem find ich das nicht so berauschend). ok, von der verwendung her is bei kohle im prinzip nur das verheizen interressant, aber das genügt auch schon, recht einfache gewinnung, und braucht auch keine halbe ewigkeit um sich neu zu bilden. aber einfach mal vorstellen man müsste auf manche energiegewinnungsverfahren durch irgendeinen perversen grund verzichten und somit auf unter anderem kohle ausweichen.

und erdgas kann, zumindest sobald ökonomisch interressant, als "erdölersatz" dienen, bzw rohstoff für kunststoffindustrie. (im gegenteil zum cracken kann man die kurzkettigen auch lang machen, hab nur grad vergessen wies heißt *g*) soviel zum "ersatz". bei kunststoffen, seifen ... egal, schau dich kurz um, das zeug is überall. ich glaub in dem fall hat der kohlenstoff einfach zu gute eigenschaften, vor allem beim polymerisieren, als dass ein umstieg einfach wäre, und silizium is da auch kein wirklicher ersatz bisher.

aber ein teil meiner ansicht beruht auf der möglichkeit dass technologien unbrauchbar werden können, wenn man den teil ignoriert könnts einem schön reinscheißen wies so schön heißt. (Kanada wenn ich nicht irre, durfte es erleben, nach einer stärkeren sonnenerruption is ein teil des stromnetztes tod gewesen)

ja, darum war mein atomkraftwerkteil auch eher ein "wenns wirklich so wäre" ... was ich wirklich empfehlen würde? ...ne fette (wirklich fette) wirtschaftskriese damit das geld wertlos und in weiterer folge unbedeutend wird das ... sonst fällt mir nix ein =(

wir haben weltweit genug technologien und möglichkeiten, nutzen aber nur einen bruchteil .. unser problem sollte nicht sein: "wie lange hält diese resource noch" sondern die frage: "komme ich (komplett) ohne diese resource aus wenn sie verbraucht ist?" unsere (weltweiten) probleme heißen als allererstes, egal in welchem bereich, geld, gier und macht (und die kombination von den 3 dingen).

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Ich weiss nicht wie du aus CH4 einfacher langkettige Moleküle machen willst, als du dass du sie nicht einfach auch aus nachwachsenden Rohstoffen oder direkt aus CO2 herstellen könntest. Aber da muss ich zugeben, dass meine Chemie-Grundkenntnisse nicht so weit reichen.

Bei der Reichweite von Reserven und Ressourcen solltest du grundsätzlich unterscheiden. Die Ressourcen-Reichweite sollte deutlich höher ausfallen, je nachdem wie sich die Weltmarktpreise verschieben, verschiebt sich dann auch die Größe der Reserve. Eine Verknappung sollte zu Preisanstiegen und damit auch zu Reservewaschtum führen. Allerdings ist das keine Lösung des Problems, sondern nur eine Verzögerung. besserwisser

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@ CH4: zum einen is erdgas nicht nur methan, sondern eine mischung aus mehreren kohlenstoffbasierten gasen, und zum wie: http://de.wikipedia.org/wiki/Acetylen , "einfach" umweg über acetylen, damit kann man mehr oder weniger problemlos lange ketten polymerisieren. die einzige frage is nach der (neben erdgas) gewinnung und wirtschaftlichkeit, die kühe scheißen zumindest genug davon aus (methan, nicht acetylen).

ich versteh dass es einen unterschied zwischen reserven und ressourcen gibt. aber komm mir bitte in dieser zeit nichtmehr mit weltmarktpreisen, ich weiß wie sie prinzipiell funktionieren (sollten). aber angeot und nachfrage sind "veraltet", die preisgestaltung ist großteils nur noch künstlich durch die spekulationen, und spekuliert wird wo genug menge da ist damit man ein paar millionen in ein paar sekunden umsetzten/in den sand setzten kann. (ein wort dass mir auch (nicht) gefällt: wertschöpfung, heißt im klartext: verkauf es so teuer wie es geht und halte den preis hoch) solange eine ressource genug geld abwirft, wird sie verkauft. dh. solange es keine billigere alternative gibt. solange öl, kohle usw. billig sind, werden sie verschwendet. solange genug da ist, wird ausgebeutet. das ist unser problem, diese mentalität. "kostet mich ja nix" "is eh genug da" "sollen sich andere darum kümmern" "nicht mein problem" und das nicht verzichten können und sofort haben wollen. es trägt alles dazu bei.

aber nochmal zur reichweite: unter dem gesichtspunkt dass unsere zivilisation und technologien unsterblich sind: ausbeuten, soviel geht, denn es werden andere technologien entwickelt um eine nichtmehr vorhande resource ersetzten zu können. aber unsere zivilisation und unsere technologien sind so sterblich wie wir selbst.

ok, aber mal eine etwas komplexere denkweise:
ok, wir haben jetzt schon verschiedene resourcen genannt, in verbindung mit energie (auch besser so wenn wir anderes, wie z.b. nahrungsmittel weglassen, gehört auch nicht zum topic *g*) wir haben viele die länger reichen, viele die bald knapp werden. aber neben der reichweite gibt es ein paar andere punkte die man dabei beachten sollte:

gewinnung der resource
verarbeitung der resource
notwendige technologien
bei nicht "erneuerbaren" die dauer bis sich die menge, die ich verbraucht habe "regeneriert" (was bei erdöl verdammt lange ist)

warum is mir die notwendige technologie so wichtig? ganz einfach, ein WWIII ist nach wie vor realistisch, naturkatastropfen nehmen zu, und unsere elektrischen anlagen sind nicht gegen stärkere elektromagnetische strahlung geschützt. für den kriegsfall gibt es nette spielerein wie z.b. EMP's. ok, die sind harmlos da nur geringe reichweite. eine atombombe macht das selbe, nur in einem größeren gebiet (und ein bisschen strahlung und hitze). aber auch so eine ist nix gegen die sonne selbst, was soetwas theoretisch (und ich hoffe dass sie es nicht beweist) weltweit kann. wenn unsere elektrischen anlagen versagen schauen wir blöd in die wäsche, da wir einen großteil unserer technologie nichtmehr, oder nur eingeschränkt nützen können:
kommunikation, internet, medien, kühlschrank, warmwasser. vieles, sehr vieles das selbstverständlich ist! wir würden ins mittelalter katapultiert. und dann ist die reichweite einer resource eine ganz andere.

ok, warum bin ich für atomkraft? bin ich nicht, aber zur zeit haben wir den luxus uran zur energiegewinnung nutzen zu können, und in einigen tausend jahren ist es soweit abgeklungen dass dies uninteressant ist (ein wimpernschlag im größeren maßstab und alter unserer welt)

schön und gut wenn erdöl, kohle, gas noch lange reichen unter unseren derzeitigen gesichtspunkten. wenn ich aber plötzlich auf eine oder mehrere resourcen verzichten muss, muss ich das irgendwie ausgleichen, und dann ist die reichweite nur noch die hälfte, oder weit weniger. ich möchte garnicht wissen was verbrannt werden muss um 10 atomkraftwerke auszugleichen (sollte die EU so einen auszuck haben dass sie atomkraft verbieten).

die theorie ist schön, das ist sie immer. aber so wenig ist sie auch realistisch. wir wissen nicht was die zukunft bringt. und wir wissen nicht mit sicherheit in 100 jahren nach wie vor in der lage zu sein etwas bestimmtes zu tun. uran ist schwer zu gewinnen und zu verarbeiten. ohne stromangelehnte technologien? negativ. erdöl ... njaaa ... nein. der aufwand wird immer größer das zeug zu gewinnen. aber: wir sind noch angewiesen auf das zeug. und können durch alternativen (acetylen polymerisieren z.b.) das derzeit nicht ausgleichen, zumindest nicht wirtschaftlich rentabel. kohle: einfache gewinnung und verarbeitung.

es sollte also zugesehen werden dass resourcen, die einfach zu gewinnen und erschöpfbar sind, geschont werden (und damit meine ich kohle, öl und gas) sie regenerieren sich zu langsam dass es für eine generation interessant ist, sind aber zu wichtig als dass ich sie alle verbraten könnte bis zu dem grad der unrentabilität. erneuerbare energien: sonne, wind und wasserkraft sind immer schon einfach gewesen und die verarbeitung einfach: HER MIT DEM ZEUG!!!. ja, vielleicht schauts nicht schön aus, und ne verpflichtende lachstreppe wäre auch nett. aber die kraftwerke können wieder abgebaut werden wenns ist, kein strahlendes zeug was überbleibt und kein zeug dass in die luft geblasen wird. und diese naturkräfte müssen nicht zwangsläufig in strom umgewandelt werden damit wir sie nutzen können (is aber die einfachste weiterverarbeitung).

zur zeit haben wir den luxus erneuerbare energien in strom umwandeln zu können, und uran zur stomgewinnen verwenden zu können, und nach wie vor sind wir von fosillen energieträgern abhängig (z.b. automobil und kunststoffindustrie), und es ist derzeit nicht möglich alle autos auf strom umzustellen, soviel strom ließe sich bei der derzeitigen verwendung wahrscheinlich nichtmal herstellen, und dann noch den strom um kunststoffalternativen herzustellen. wir haben eine scheiß ausgangsposition mit guten karten, welche nicht genutzt werden weil es so mehr geld bringt.

energie ist ein heikles thema, da so ziemlich jeder lebensbereich bei uns damit in berührung kommt. wir verbrauchen bald doppelt soviele resourcen wie die erde nachproduzieren kann. und wenn resourcen wegfallen aus irgendeinem grund können sie nur unzureichend ersetzt werden (im großen maßstab). diese zivilisaion würde sich bei gröberen schwierigkeiten nicht erhalten lassen und in sich zusammenbrechen. das leben schon, und irgendwie können sich sicher die meisten durchschlagen und weiterleben ... aber ohne zivilisation und technologie. und es ist mir aus dem grund so wichtig weil derzeit nicht zugestanden wird dass unsere elektrischen technologien empfindlich und nicht ausfallsicher sind, und nur sehr ungenügende redundanz vorhanden ist. und es wird ignoriert dass die sonne weltweit die elektrischen systeme eingehen lassen kann. dass alleine können wir verkraften, aber sollten zusätzliche vorhersehbare oder unvorhersehbare probleme auftreten (aufstände, naturkatastrophen, krieg) heißt es pech gehabt: wir sind nicht vorbereitet auf eventualitäten und sind gerade mal so in der lage den status quo aufrecht zu erhalten.

ok, wenn kein erdöl mehr da ist nehm ich eben kohle und gas. aber dass erdöl einer unserer wichtigsten träger unserer zivilisation ist wird übersehen, und wir verbrennen (ich meine jetzt nicht die autos!) es und schütten es ins meer weil scheinbar noch immer zuviel davon da ist!. und so ist es mit jeder resource: für welche bereiche wird sie verwendet? wofür kann ich sie verwenden? und was bedeutet ein wegfall? wir sind nicht im geringsten vorbereitet obwohl wir die möglichkeiten haben!, wir sind zu festgefahren im bestehenden, können änderungen nicht akzeptieren und wir streiten uns auf fast immer aus den selben gründen: geld und macht, am besten beides ...

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